Dampfen - Allgemeines

Über einige Jahre habe ich nun versucht das Rauchen gänzlich einzustellen, was mir bei den vielen Versuchen doch immer recht schwer gefallen ist. Geschafft habe ich es bisher nicht. Dann machte meine Freundin Ilo mich auf einen Zeitungsartikel aufmerksam, in dem über das Dampfen geschrieben wurde. Zuerst war dieser Artikel für mich etwas irreführend, denn er trug die Überschrift „Gesundes Rauchen“. Hierauf möchte ich gerne näher eingehen.

Beginne ich mit dem Begriff „gesund“: Ich denke, Gesundheit ist in diesem Fall relativ. Verglichen mit einem Nichtraucher kann das Dampfen garantiert nicht gesund sein, denn vergessen wir lieber nicht, dass wir zumeist Nikotin in Nebelform inhalieren. Verglichen mit einem Raucher ist es schon wesentlich gesünder, denn es ist ein ziemlich großer Unterschied für den Körper, ob Nikotin in verbrannter Form eingeatmet wird, oder ob es sich um einen Nebel handelt, der Nikotin wahlweise enthält.
Nun wären wir auch schon beim Begriff „Rauchen“ angekommen. Das Dampfen ist definitiv kein Rauchen, es soll lediglich ein Ersatzmittel sein und kann auch als Entwöhnungsmedikation eingesetzt werden.
Über die Giftstoffe und über den Unterschied zwischen dem Rauch und dem Nebel möchte ich in einer der folgenden Seiten berichten.

Dampfen ist das umgangssprachliche Wort für diesen elektrischen Rauchersatz, der Rauchern helfen soll, sich von der Nikotinabhängigkeit zu lösen. Auch wenn es wegen der minderen gesundheitlichen Risiken als Ersatz für das Rauchen genommen werden kann, möchte ich doch sehr deutlich darauf hinweisen, dass es sicherlich immer die beste Lösung ist, den Weg zur Nikotin-Abstinenz zu finden.

Zum Dampfen benötigt man eigentlich nur drei Teile: Einen Verdampfer, die Depotflüssigkeit, die als Liquid bezeichnet wird und eine Stromquelle. Die Dampfgeräte werden mit speziellen 3,7V Akkus betrieben. Mittels dieser Stromzufuhr wird im Verdampfer eine kleine Heizspirale zum Glühen gebracht, die dann die aufgetröpfelte Flüssigkeit (Liquid) zum Dampfen bringt. Dieser Dampf wird dann genauso inhaliert, wie der Rauch einer Zigarette. Die Geräte werden üblicherweise mit einem Wattedepot betrieben, welches einen kleinen Vorrat an Flüssigkeit aufnimmt und langsam wieder abgibt. Je nach Bedarf. Das Dampfen ist mit Vollendung des 18. Lebensjahres freigegeben, und unterliegt somit dem Jugendschutz. Das liegt nicht an besonderer Vorsicht unseres Staates, sondern einfach daran, dass es keine klare Regelung für das Dampfen gibt. Bisher ist der Erwerb, der Besitz und der Handel in Deutschland erlaubt, da das Liquid noch nicht als Arzneimittel gilt. Dies könnte sich jedoch bald ändern und dann ist es noch ungewiss, wie es damit weitergehen wird.






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