Rauchentwöhnung durch Dampfen

Da das Dampfen noch nicht so verbreitet ist, kann ich kaum Erfahrungswerte anbringen. Wenn ich von meinem eigenen Beispiel ausgehen möchte, kann ich nur sagen: Mir ist der komplette Umstieg nicht sehr schwer gefallen. Ich habe ein bisschen Disziplin benötigt, um nicht einfach aus der Gewohnheit heraus zur Zigarette zu greifen, sondern lieber ein Dampfgerät zur Hand zu nehmen. Allerdings war nach kurzer Zeit das Dampfen immer mehr in meinen Alltag integriert, so dass ich keine Schwierigkeiten mehr habe, ohne Zigaretten auszukommen. Außer einer symbolischen Zigarette am Morgen rauche ich nicht mehr. In einem Internetforum sind mir Raucher begegnet, die nach einiger Zeit sowohl das Rauchen, als auch das Dampfen einstellen konnten, aber hier kann ich leider noch keine Langzeit-Ergebnisse liefern. Anderen fällt es wiederum schwer, ganz auf Zigaretten zu verzichten. Sie reduzieren das Rauchen stark, und stellen sich mehr und mehr auf das Dampfen ein. Ich denke, dass der Erfolg sehr stark davon abhängt, ob einem das Dampfen bieten oder ersetzen kann, was das Rauchen mal so wichtig gemacht hat.

Da es die verschiedenen Liquids in ganz unterschiedlichen Geschmacksrichtungen gibt, ist sicherlich für jeden etwas Passendes dabei. Ebenso unterschiedlich sind auch die möglichen Dosierungen. In Deutschland sind Liquids in vier verschiedenen Nikotinstärken erhältlich: High/16mg, Medium/11mg, Low/5mg und None/0mg. Dies ermöglicht ein Ausschleichen des Nikotins in eigener Regie, was ich auch für wichtig halte, denn bei der Entwöhnung geht es ja um den eigenen Willen und um die eigene Belastbarkeit auf diesem Gebiet, die nur jeder selbst für sich am besten kennt.
In anderen Ländern sind auch wesentlich stärkere Liquids erhältlich, von denen ich allerdings dringend abraten möchte. Da ist so viel Nikotin drin, dass ich es für sehr bedenklich halte, diese zu konsumieren.
Üblicherweise wird empfohlen, als Raucher mit der Stärke High zu beginnen.

 


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